Verdünner sind Hilfsmittel zur Viskositätsanpassung, die die Verarbeitbarkeit von Baustoffen verbessern. Durch ihre richtige Anwendung kann die Konsistenz von Farbe, Grundierung oder Beschichtung vor dem Auftragen an die gewünschte Applikationsmethode angepasst werden – Pinsel, Rolle, Spritzpistole. Eine falsche Verdünnung beeinträchtigt die Leistung des Materials, daher darf nur der vom Hersteller freigegebene Verdünner verwendet werden.
Nicht jedes Material benötigt eine Verdünnung. Viele moderne, wasserbasierte Farben und Grundierungen können direkt verarbeitet werden – das technische Datenblatt des Herstellers gibt an, ob und in welchem Umfang eine Verdünnung erforderlich ist. Eine Verdünnung kann notwendig sein bei:
Für wasserbasierte Materialien: Reines Wasser oder vom Hersteller vorgeschriebener Dispersionsverdünner. Nicht mit lösemittelbasierten Verdünnern mischen.
Für lösemittelbasierte Materialien: Xylol, Toluol, White Spirit oder herstellerspezifischer Lösemittelverdünner passend zur Produktzusammensetzung. Die Abstimmung des Lösemitteltyps mit dem Material ist zwingend erforderlich – inkompatible Lösemittel zerstören den Aushärtungsprozess.
Der Verdünnungsgrad wird immer durch das technische Datenblatt des Herstellers bestimmt. Eine zu starke Verdünnung verringert die Deckkraft, schwächt die Haftfestigkeit und kann die Filmbildungseigenschaften der Beschichtung zerstören. Ein „kleiner Schuss mehr Wasser“ scheint harmlos – beeinflusst aber die Leistung des Materials grundlegend.
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Die Kerakoll Color Collection ist ein integriertes Projekt, das innovative Materialien – Kunstharz, Zement, handgefertigtes Holz, Mikroüberzüge, Farben und Glasuren – in einer einzigen Farbpalette harmonisch vereint.