Der Übergang zwischen Boden und Wand ist einer der kritischsten Anschlussstellen bei der Gebäudebekleidung. Beim Estrich erfordert dieser Anschluss Bewegungsfreiheit; in Feuchträumen muss dieser Anschluss wasserdicht sein. Das Randabdichtungsband kann beide Funktionen erfüllen – doch nicht immer lassen sich beide Aufgaben mit einem einzigen Produkt realisieren.
Estrich und Bodenbelag bewegen sich durch Wärmeausdehnung und Schrumpfung. Estrich, der dicht an die Wände verlegt wird, kann die durch die Bewegung entstehenden Spannungen nicht ableiten – und reißt an der schwächsten Stelle. Das Dehnungsrandband ist ein flexibles Material, das vor dem Estrichguss entlang der Wände angebracht wird und 8–10 mm Bewegungsfreiheit ermöglicht. Diese Bewegung findet unter der Sockelleiste statt – unsichtbar, aber unverzichtbar.
Estrich, der ohne Dehnungsrandband aufgebracht wird, ist eine der häufigsten Ursachen für vorzeitige Schäden im Bodenbelagsystem.
In Duschen, neben Badewannen und an allen Wand-Boden-Anschlüssen in Feuchträumen ist die Verstärkung der flüssigen Abdichtung mit einem Randband Pflicht. Das wasserdichte Randband besteht aus flexiblem, einbettbarem Material, das in die frische erste Abdichtungsschicht gedrückt wird – anschließend wird die zweite Schicht darüber aufgetragen.
Dieses Band verhindert, dass die Membran an der Wand-Boden-Verbindung – wo sich Bewegung und Wasserbelastung konzentrieren – reißt. Wird es weggelassen, bleibt diese Kante der verwundbarste Punkt des Abdichtungssystems.
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Die Kerakoll Color Collection ist ein integriertes Projekt, das innovative Materialien – Kunstharz, Zement, handgefertigtes Holz, Mikroüberzüge, Farben und Glasuren – in einer einzigen Farbpalette harmonisch vereint.